In der Nachfolge der streitbaren Arbeiterin, Pädagogin und Wissenschaftlerin Dr. Maria Grönefeld engagieren wir uns für ein menschenwürdiges Leben und Arbeiten. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass die Lebens-, Bildungs- und Arbeitschancen junger Menschen ungerecht verteilt sind. In keinem anderen europäischen Land hängen sie stärker vom Status der Eltern ab.
Daher setzen wir uns für Maßnahmen ein, welche sozial und wirtschaftlich benachteiligte Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung und Entwicklung stärken. Seit Jahrzehnten machen Bildungsträger wie das Nell-Breuning-Haus und die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) gute Erfahrung mit niedrigschwelligen Projekten mit Haupt-, Förder- und Gesamtschulen.
Vor diesem Hintergrund fokussieren wir als Maria-Grönefeld-Stiftung und Förderverein auf die Förderung entsprechender Seminare, verantwortlich gestaltet durch das Team "Jugend - Arbeit - Zukunft" (JAZ) am Nell-Breuning-Haus. Der Bedarf an seinen Seminaren ist höher, als es finanziell und personell abbilden kann - dafür werben wir Mittel ein und geben sie weiter.
Neben diesem Hauptstrang unseres Engagements fördern wir seit langem die Mobbing-Kontakt-Stelle im Bistum Aachen, die sich gegen Ausgrenzung im Erwerbsleben richtet. Wir haben das Aachener Projekt "Querbeet" mit Wohnsitzlosen und Suchtkranken unterstützt. Und regelmäßig verleihen wir den Maria-Grönefeld-Preis, der gesellschaftspolitisches Engagement für soziale und wirtschaftliche Teilhabe sichtbar macht und wertschätzt.