Maria Grönefeld

Die Stiftung knüpft an das Lebenswerk von Dr. Maria Grönefeld (*1941, †1993) an.
Die streitbare Arbeiterin, Pädagogin und Wissenschaftlerin engagierte sich für

  • eine menschenwürdige Arbeitswelt,
  • eine sozial gerechte und demokratische Ordnung und
  • ein christliches Zeugnis, das gesellschaftspolitisch wirkt.

Stationen ihres Lebens:

1941 geboren in einer Textilarbeiterfamilie des Münsterlandes, arbeitete Maria Grönefeld ab 1955 in der Fabrik. Gleichzeitig engagierte sie sich in der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ).
Dieses Engagement konnte sie schließlich zum Beruf machen, nahm nationale und internationale Aufgaben wahr. Schließlich absolvierte sie ein Studium der Erziehungswissenschaften.
1978 wurde sie Gestalterin und Leiterin der Bildungs- und Begegnungsstätte von KAB und CAJ im Bistum Aachen. Diese Stätte wird seit 1992 Oswald-von-Nell-Breuning-Haus genannt.
Maria Grönefeld arbeitete als Beraterin, hielt Vorträge, vermittelte in sozialen Konflikten, baute Brücken zwischen Kirchen, Gewerkschaften und Betrieben, förderte den Praxisbezug von Wissenschaft und fundierte die Erwachsenenbildung theoretisch; sie war eine Mittlerin befreiungstheologischen Denkens in Deutschland und gab wichtige Impulse für Sozialverbände und Frauenbewegung.

Am 1. Januar 1993 starb sie.

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